Lexikon

Zwangswechsel

Wildbiologie · Jägersprache

Ein Zwangswechsel ist ein Wechsel, den das Wild an einer bestimmten Stelle nehmen muss, weil Gelände, Gewässer oder Hindernisse kaum einen anderen Weg lassen.

Typisch sind Lücken in Zäunen und Mauern, Durchlässe unter Straßen, Stege über Gräben, schmale Hecken in offener Flur und Engstellen zwischen zwei Dickungen. Auch Leitzäune an Autobahnen machen Grünbrücken und Unterführungen zu Zwangswechseln.

Weil dort fast jedes Stück durchkommt, das in diese Richtung zieht, eignen sich Zwangswechsel gut für Ansitz und Drückjagdstand. Auch Kastenfallen für Raubwild fangen dort besonders gut.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion