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Lexikon
Jagdpraxis·Hohe Prüfungsrelevanz

Drückjagd

Bewegungsjagd, bei der Wild durch Treiber und Hunde beunruhigt und den Schützen zugedrückt wird.

Die Drückjagd ist eine Gesellschaftsjagd, bei der Wild durch langsam gehende Treiber und stöbernde Hunde beunruhigt und den auf Ständen wartenden Schützen zugedrückt wird. Sie ist die wichtigste Bewegungsjagd auf Schalenwild in Deutschland.

Definition

Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd (Gesellschaftsjagd), bei der Treiber und Stöberhunde das Wild in einem Treiben langsam beunruhigen und den auf festen Ständen postierten Schützen zudrücken. Im Unterschied zur Treibjagd wird das Wild nicht laut getrieben, sondern nur behutsam in Bewegung gebracht.

Ablauf und Sicherheit

Vor der Jagd: Schützenansprache mit Sicherheitsbelehrung, Zuweisung der Stände, Festlegung der Schussbereiche. Wichtig: Kugelfang beachten, kein Schuss auf der Treiberwehr, Signalkleidung tragen, brauchbare Hunde einsetzen. Moderne Drückjagden setzen auf kleine, schnürige Stöberhunde (z. B. Teckel, Terrier).