Lexikon

Dickung

Wald und Feld

Als Dickung bezeichnen Förster einen jungen Waldbestand vom Zusammenschluss der Kronen bis zum Beginn der natürlichen Astreinigung, meist dicht und kaum begehbar.

Sie folgt auf die Kultur oder den Jungwuchs und geht ins Stangenholz über. Die Bäume sind dann meist schon über zwei Meter hoch, aber nur wenige Zentimeter dick, und ihre Äste greifen ineinander; die genauen Grenzen ziehen die Forstverwaltungen unterschiedlich. Weil kaum Licht auf den Boden fällt, wachsen dort nur wenige Kräuter. Gepflegt wird die Dickung durch die Läuterung, bei der unerwünschte oder schlecht geformte Bäume entnommen werden.

Für das Wild ist die Dickung vor allem Einstand. Schalenwild, besonders Schwarzwild und Rotwild, zieht sich tagsüber gern hinein, weil es dort ungestört und gut gedeckt ist; Äsung bietet sie dagegen wenig. Bei Drück- und Stöberjagden werden Dickungen deshalb gezielt durchgedrückt oder von Hunden abgestöbert. In Dickungen und Stangenhölzern drohen zudem Schälschäden durch Rotwild.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion