Sonnenblume
Die Sonnenblume ist eine einjährige, bis über zwei Meter hohe Ölpflanze mit großen gelben Blütenkörben, deren Kerne auf Wildäckern Wild und Singvögel ernähren.
Sie gehört zu den Korbblütlern: Was wie eine einzelne Blüte aussieht, ist ein Korb aus Hunderten kleiner Röhrenblüten, umgeben von gelben Zungenblüten. Aus den Röhrenblüten reifen die ölreichen Kerne. Die Sonnenblume wird im Frühjahr gesät, braucht Wärme und ist nicht frosthart. In der Landwirtschaft wird sie als Ölfrucht angebaut, ein naher Verwandter ist der Topinambur.
Auf Wildäckern liefert sie im Herbst Körner für Fasan, Rebhuhn und Singvögel, auch Schwarzwild geht an die reifen Köpfe. Mindestens ebenso wertvoll sind die stehenden Stängel: Sie geben in der Feldflur bis in den Winter Deckung, wenn die Äcker ringsum kahl sind. Weil sie einjährig ist, muss sie jedes Jahr neu gesät werden.