Kolkrabe
Der Kolkrabe ist der größte heimische Rabenvogel und Singvogel, ganz schwarz, mit mächtigem Schnabel und im Flug keilförmig zugespitztem Stoß.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungEr ist etwa so groß wie ein Mäusebussard und deutlich größer als eine Rabenkrähe. Im Flug zeigt er lange, gefingerte Schwingen und den keilförmigen Stoß, an dem er sich sicher von den Krähen unterscheiden lässt. Die Kehlfedern sind zottig, der Ruf ist ein tiefes, sonores krok. Oft segelt er wie ein Greifvogel und zeigt zur Balz Flugspiele mit Rollen und Sturzflügen.
Er lebt in Wäldern, im Gebirge, an Küsten und zunehmend auch in der Agrarlandschaft. Hauptnahrung ist Aas, daneben fängt er Kleinsäuger und nimmt Eier, Jungvögel, Insekten und pflanzliche Kost; Aufbrüche und Fallwild findet er schnell. Die Paare bleiben lebenslang zusammen, verteidigen große Reviere und brüten schon ab Februar in Horsten auf hohen Bäumen, Felsen oder Masten. Er ist ein Standvogel.
Als einzigen Rabenvogel führt ihn das Bundesjagdgesetz als Federwild; einzelne Länder führen ihn nicht als Wild.