Lexikon

Schwarzstorch

Wildbiologie · auch Ciconia nigra

Der Schwarzstorch ist ein scheuer, schwarz-weißer Storch alter, ruhiger Wälder mit Bächen und Feuchtwiesen, der zum Überwintern nach Afrika zieht.

Schwarzstorch in Seitenansicht mit schwarzem, grün-violett schimmerndem Gefieder, weißem Bauch, rotem Schnabel und roten StändernMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Schwarzstorch · KI-generierte Illustration

Er ist etwas kleiner als der Weißstorch. Kopf, Hals, Vorderbrust, Rücken und Flügel sind schwarz mit grünem und violettem Metallglanz, Unterbrust und Bauch weiß; Schnabel und Ständer der Altvögel sind rot. Wie der Weißstorch fliegt er mit gestrecktem Hals und kreist gern in der Thermik.

Er baut seinen Horst auf starken Bäumen in abgelegenen Altholzbeständen und reagiert dort sehr empfindlich auf Störungen. Seine Nahrung sucht er in Bächen, Gräben und auf feuchten Wiesen: Fische, Frösche, Wasserinsekten und andere Kleintiere. Im Spätsommer zieht er nach Afrika. Das Bundesjagdgesetz führt ihn nicht als Wild; nach Naturschutzrecht ist er streng geschützt, und in einigen Ländern sind um seine Horste gesetzliche Schutzzonen festgelegt.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion