Lexikon

Schussschneise

Hege

Eine Schussschneise ist ein schmaler, freigeschnittener Streifen in dichtem Bewuchs, der vom Stand aus Sicht und ein freies Schussfeld schafft.

Im Wald werden sie in Dickungen und dichte Jungbestände geschnitten, oft mehrere fächerförmig vom Hochsitz aus. Wegen dieser Form heißen solche Schneisen auch Krähenfüße. Im Feld legt man Bejagungsschneisen in große Maisschläge, damit sich Schwarzwild dort während der Vegetationszeit bejagen lässt und weniger Schaden anrichtet.

Das Wild ist in einer Schneise meist nur kurz zu sehen, der Schuss verlangt rasches und sicheres Ansprechen. Schneisen im Röhricht unterliegen dem Naturschutzrecht: Röhricht ist als Biotop geschützt und darf von März bis September nicht geschnitten werden.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion