Jagdlexikon

Schneeheide

Wald und Feld · auch Schnee-Heide, Winterheide, Erica carnea

Die Schneeheide ist ein immergrüner Zwergstrauch kalkreicher Böden der Alpen, der schon im späten Winter mit einseitswendigen Trauben rosaroter Glöckchen blüht.

Blühende Schneeheide · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Schneeheide · KI-generierte Illustration

Sie bildet niedrige, reich verzweigte Polster von höchstens etwa 30 Zentimetern Höhe. Die nadelförmigen Blätter stehen zu viert in Quirlen und haben einen hellen, umgerollten Rand. Die Blütenknospen sind schon im Herbst angelegt, die Blüten öffnen sich je nach Höhenlage ab Februar oder März und bis in den Juni. Sie hängen nickend in einseitswendigen Trauben, und aus der Krone ragen die dunklen Staubbeutel heraus.

Vorkommen hat sie vor allem in den Alpen und im Alpenvorland, vom Tal bis in die alpine Stufe. Anders als die meisten Heidearten wächst sie auf Kalk- und besonders auf Dolomitböden, auf trockenen Sandböden fehlt sie. Von der Besenheide unterscheiden sie die nadelförmigen Blätter und die frühe Blüte, von der Glockenheide die herausragenden Staubbeutel. Als frühe Bienenweide und Bodendecker ist sie in Gärten verbreitet.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion