Jagdlexikon

Japanischer Staudenknöterich

Wald und Feld · auch Japan-Knöterich, Japanischer Flügelknöterich, Reynoutria japonica, Fallopia japonica

Der Japanische Staudenknöterich ist eine aus Ostasien stammende, bis vier Meter hohe Staude, die mit kräftigen Wurzelstöcken dichte, artenarme Bestände bildet.

Japanischer Staudenknöterich in Blüte · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Japanischer Staudenknöterich in Blüte · KI-generierte Illustration

Im Frühjahr schießen aus dem Wurzelstock hohle, bambusartige, rot gesprenkelte Stängel, die in wenigen Wochen drei bis vier Meter erreichen und oben überhängen. Die wechselständigen, breit eiförmigen Blätter sind 5 bis 20 Zentimeter lang und am Grund gerade abgestutzt. Im Spätsommer erscheinen in den Blattachseln Rispen kleiner weißlicher Blüten. Mit dem ersten Frost stirbt alles Oberirdische ab, die dürren Stängel bleiben stehen.

Seit 1825 als Zierpflanze in Europa, breitet er sich vor allem über Bruchstücke der Wurzelstöcke aus, die mit Erdaushub, Gartenabfall und Hochwasser verfrachtet werden. Die Wurzelstöcke reichen bis in mehrere Meter Tiefe. An Ufern verdrängt er die heimische Vegetation und fördert Uferabbrüche. Als Wildäsung taugt er nicht. Seit August 2025 steht er auf der Unionsliste invasiver gebietsfremder Arten nach der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion