Schermaus
Die Schermaus ist nach dem eingebürgerten Bisam die größte Wühlmaus Deutschlands und wirft in Gärten, Obstanlagen und Wiesen flache Erdhaufen auf.
Sie ist fast rattengroß, aber gedrungener, mit stumpfer Schnauze, kleinen, im dichten braunen Fell versteckten Ohren und einem Schwanz von etwa halber Körperlänge. Ein Teil der Tiere lebt an Gewässern und schwimmt gut, daher der alte Name Wasserratte.
Sie frisst Wurzeln und Knollen, in Obstanlagen und Gärten vor allem Wurzeln von jungen Bäumen, Rüben und Blumenzwiebeln und kann großen Schaden anrichten. Ihre Haufen sind flach und länglich, die Öffnung liegt am Rand, und oft sind Wurzelreste in der Erde. Der Maulwurf wirft dagegen hohe, runde Hügel mit mittigem Loch auf. Für Greifvögel, Eulen, Fuchs und Wiesel ist sie eine wichtige Beute.
Anders als die meisten heimischen Säugetiere ist die Schermaus nach der Bundesartenschutzverordnung nicht besonders geschützt.
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