Lexikon

Bau

Wildbiologie · Jägersprache

Bau heißt in der Jägersprache die unterirdische Wohnanlage von Fuchs, Dachs, Wildkaninchen und anderen grabenden Tieren.

Fuchs- und Dachsbaue bestehen aus Röhren, die zu Wohn- und Wurfkammern führen, den Kesseln, und haben mehrere Ein- und Ausfahrten. Ein bewohnter Bau ist befahren. Dachsbaue werden oft über Generationen genutzt; vor den Röhren liegt das Geschleif, eine Schleifspur vom eingetragenen Polstermaterial, in der Nähe sind Kotgruben angelegt. Fuchs und Dachs können denselben Bau in getrennten Bereichen bewohnen, das nennt man Burgfrieden.

Kaninchen leben in Kolonien und setzen ihre Jungen in einer gesonderten Setzröhre. Auch Marderhund, Fischotter, Murmeltier und Feldhamster nutzen Baue; der Feldhase dagegen ruht in der Sasse. Ein künstlich angelegter Bau heißt Kunstbau, die Jagd mit dem Erdhund am Bau Baujagd.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion