Lexikon

Baumfalke

Wildbiologie

Der Baumfalke ist ein schlanker, sehr schneller Falke mit langen, sichelförmigen Flügeln, der Libellen und Kleinvögel im Flug fängt und nur im Sommer bei uns ist.

Baumfalke im Flug von unten mit sichelförmigen Flügeln, längsgestreifter weißer Unterseite, schwarzem Bartstreif und rostroten HosenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Baumfalke im Flug · KI-generierte Illustration

Er ist etwa so groß wie der Turmfalke, hat aber längere Flügel und einen kürzeren Stoß und wirkt im Flug wie ein großer Mauersegler. Die Oberseite ist schiefergrau, die weiße Unterseite kräftig dunkel längs gestreift. Kennzeichnend sind der deutliche schwarze Bartstreif, die weißen Wangen und bei Altvögeln die rostroten Hosen und Unterschwanzdecken.

Er jagt in der Luft, oft über Gewässern und Waldrändern, und fängt Libellen und andere große Insekten, die er im Flug frisst, außerdem Schwalben, Mauersegler und Lerchen. Er brütet in alten Krähennestern in Feldgehölzen, an Waldrändern oder auf Masten. Als Langstreckenzieher verbringt er den Winter in Afrika südlich der Sahara und ist etwa von Ende April bis September bei uns. Vom größeren Wanderfalken unterscheiden ihn die schlankere Gestalt und die rostroten Hosen, vom Altvogel auch die Längsstreifung.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion