Baumfalke
Der Baumfalke ist ein schlanker, sehr schneller Falke mit langen, sichelförmigen Flügeln, der Libellen und Kleinvögel im Flug fängt und nur im Sommer bei uns ist.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungEr ist etwa so groß wie der Turmfalke, hat aber längere Flügel und einen kürzeren Stoß und wirkt im Flug wie ein großer Mauersegler. Die Oberseite ist schiefergrau, die weiße Unterseite kräftig dunkel längs gestreift. Kennzeichnend sind der deutliche schwarze Bartstreif, die weißen Wangen und bei Altvögeln die rostroten Hosen und Unterschwanzdecken.
Er jagt in der Luft, oft über Gewässern und Waldrändern, und fängt Libellen und andere große Insekten, die er im Flug frisst, außerdem Schwalben, Mauersegler und Lerchen. Er brütet in alten Krähennestern in Feldgehölzen, an Waldrändern oder auf Masten. Als Langstreckenzieher verbringt er den Winter in Afrika südlich der Sahara und ist etwa von Ende April bis September bei uns. Vom größeren Wanderfalken unterscheiden ihn die schlankere Gestalt und die rostroten Hosen, vom Altvogel auch die Längsstreifung.