Lexikon

Rupfen

Jagdpraxis

Rupfen heißt, erlegtem Federwild die Federn auszuziehen; außerdem rupft der Jäger Haare von Gams, Rothirsch und Schwarzwild für einen Hutschmuck.

Gerupft wird möglichst bald nach dem Erlegen. Den Kropf entleert oder entfernt man schon unmittelbar nach dem Erlegen, und das Gescheide wird über einen Schnitt in die Bauchdecke herausgenommen, nicht ausgehakelt.

Haare für einen Bart rupft man kurz nach dem Erlegen, beim Gamsbock noch vor dem Aufbrechen. Der Gamsbart stammt von den langen Rückenhaaren eines Gamsbocks im Winterhaar, der Saubart von den Borsten auf dem vorderen Rücken des Schwarzwildes, der Hirschbart aus der Brunftmähne des Rothirsches.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion