Lexikon

Winterhaar

Wildbiologie · auch Winterdecke

Winterhaar heißt das dichte Haarkleid, das sich Haarwild im Herbst zulegt; beim Schalenwild spricht man von der Winterdecke.

Ricke im graubraunen Winterhaar schräg von hinten mit leuchtend weißem, herzförmigem Spiegel und herabhängender SchürzeMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Ricke im Winterhaar · KI-generierte Illustration

Es ist länger und dichter als das Sommerhaar und schützt vor Kälte und Nässe. Meist ist es auch dunkler und grauer: Das Reh wird graubraun, Rotwild grau- bis braungrau, beim Damwild verblassen die Flecken. Beim Rotwild fällt der Wechsel ins Winterhaar etwa in den Oktober.

Im Winterhaar leuchtet beim Reh der weiße Spiegel, und die Ricke zeigt ihre Schürze. Beim Schwarzwild wird das Borstenkleid im Winter dichter und dunkler; Frischlinge aus dem Frühjahr tragen dann statt der Streifen ein braunes Haarkleid.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion