Brunftmähne
Brunftmähne heißt die lange, dunkle Behaarung am Träger älterer Rothirsche, die zur Brunft besonders kräftig ausgebildet ist.
Sie wächst vor allem an der Unterseite des Trägers und lässt Hals und Vorderkörper des Hirsches mächtig wirken. Zusammen mit dem starken Träger und dem dunklen Brunftfleck um die Brunftrute gehört sie zum Bild des reifen Hirsches in der Brunft. Bei jungen Hirschen ist sie nur schwach, Tiere haben keine.
Aus den langen Haaren der Brunftmähne wird selten ein Hirschbart gebunden, ähnlich dem Gamsbart. Auch der Sikahirsch bildet im Winter eine zottelige Halsmähne.
Verwandte Begriffe
TrägerTräger heißt in der Jägersprache der Hals des Schalenwildes, etwa bei Reh, Rot- und Damwild, Gams und Muffelwild.RotwildRotwild ist die jagdliche Bezeichnung für den Rothirsch, die größte Hirschart mit festen freilebenden Beständen in Deutschland.BrunftBrunft heißt in der Jägersprache die Paarungszeit des Schalenwildes, vor allem bei Rot-, Dam- und Sikawild, aber auch bei Gams- und Muffelwild.HirschHirsch heißt in der Jägersprache das männliche Stück bei Rot-, Dam- und Sikawild; zoologisch bezeichnet das Wort zugleich die ganze Familie der Hirsche.GamsbartEin Gamsbart ist ein pinselförmig gebundener Hutschmuck aus den langen Rückenhaaren des Gamsbocks im Winterhaar.WinterhaarWinterhaar heißt das dichte Haarkleid, das sich Haarwild im Herbst zulegt; beim Schalenwild spricht man von der Winterdecke.