Jagdlexikon

Pirol

Wildbiologie · auch Pfingstvogel, Oriolus oriolus

Der Pirol ist ein amselgroßer Singvogel lichter Laub- und Auwälder; das Männchen ist leuchtend gelb und schwarz, sein flötender Gesang schallt aus den Baumkronen.

Pirol, Männchen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Pirol, Männchen · KI-generierte Illustration

Das Männchen ist goldgelb mit schwarzen Flügeln, schwarzem Schwanz mit gelben Ecken und rötlichem Schnabel. Das Weibchen ist oberseits grünlich, unterseits weißlich bis gelblich mit feinen dunklen Längsstreifen. Trotz der Farben ist er schwer zu sehen, weil er sich fast nur im dichten Laub der Kronen aufhält; zu hören ist dagegen sein weicher, flötender Reviergesang.

Er lebt in Auwäldern, Bruchwäldern, lichten Laubwäldern, Feldgehölzen, Parks und an Pappelreihen. Er frisst vor allem Insekten und Raupen, im Sommer auch Kirschen und andere Früchte. Das napfförmige Nest hängt hoch in einer waagerechten Astgabel. Der Pirol kommt erst im Mai aus Afrika zurück, daher der Name Pfingstvogel, und zieht schon im Spätsommer wieder ab.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion