Lexikon

Nachsuchengespann

Anschuss

Ein Nachsuchengespann besteht aus einem erfahrenen Hundeführer und einem für schwierige Nachsuchen ausgebildeten Hund, meist einem Schweißhund.

Es wird gerufen, wenn eine lange oder schwierige Nachsuche zu erwarten ist, etwa nach Lauf-, Weidwund- oder Äserschuss. Wer es verständigt, unternimmt vorher keine eigenen Suchversuche, damit die Fährte nicht vertreten und das kranke Stück nicht hochgemacht wird. Neben Hannoverschem Schweißhund und Bayerischem Gebirgsschweißhund arbeiten auch andere geeignete Rassen in solchen Gespannen.

Der Hundeführer leitet die Nachsuche; Begleiter folgen seinen Anweisungen, gehen hinter dem Gespann und laden erst bei Bedarf. Hat der Hund das Stück gestellt, gibt der Hundeführer den Fangschuss.

Einige Länder, etwa Baden-Württemberg und Bayern, kennen anerkannte Nachsuchengespanne. Ein anerkanntes Gespann darf dort unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Zustimmung des Nachbarn über die Reviergrenze nachsuchen. Welche Anforderungen Führer und Hund für die Anerkennung erfüllen müssen, regeln die Länder unterschiedlich.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion