Lexikon

Mauser

Wildbiologie

Als Mauser bezeichnet man den regelmäßigen Wechsel des Gefieders, bei dem Vögel alte, abgenutzte Federn abwerfen und durch neue ersetzen.

Die meisten Arten mausern einmal im Jahr vollständig, oft nach der Brutzeit, manche zusätzlich ein zweites Mal teilweise. Greifvögel wechseln ihre Schwungfedern nach und nach und bleiben so flugfähig; beim Habicht beginnt das Weibchen schon während der Brut. Große Adler brauchen für einen vollständigen Wechsel mehr als ein Jahr.

Enten, Gänse und Schwäne wechseln ihr Großgefieder dagegen im Sommer auf einmal: Sie werfen alle Schwungfedern gleichzeitig ab und können einige Wochen nicht fliegen. Stockerpel tragen in dieser Zeit ein unscheinbares Schlichtkleid. Das Alpenschneehuhn mausert für den Winter in ein weißes Kleid. Beim Haarwild nennt man den Haarwechsel Verfärben.

Gleich klingt der Name des Waffenherstellers Mauser, bekannt durch das Repetiersystem 98.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion