Lexikon

Verfärben

Wildbiologie · Jägersprache

Verfärben nennt der Jäger den Haarwechsel des Haarwildes, beim Schalenwild den Wechsel von der Sommer- zur Winterdecke und zurück.

Beim Reh fällt das Frühjahrsverfärben meist in den April und Mai, bei manchen Stücken reicht es bis in den Juni; das Herbstverfärben liegt im September und Oktober. Im Frühjahr wird aus der graubraunen Winterdecke die rötliche Sommerdecke; mitten im Wechsel wirkt das Stück fleckig und struppig.

Der Zeitpunkt hilft beim Ansprechen: Gesunde Jährlinge verfärben im Frühjahr meist früher als ältere Böcke, die dafür früher fegen. Kranke oder schwache Stücke verfärben oft auffällig spät. Hermelin und Schneehase verfärben im Herbst zu einem weißen Winterkleid; beim Federwild heißt der Wechsel Mauser.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion