Jagdlexikon

Mauersegler

Wildbiologie · auch Turmschwalbe, Apus apus

Der Mauersegler ist ein fast ganz dunkler Flugkünstler mit sichelförmigen Flügeln, der nicht zu den Schwalben gehört und fast sein ganzes Leben fliegend verbringt.

Mauersegler im Flug · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Mauersegler im Flug · KI-generierte Illustration

Er ist rußbraun bis schwärzlich, nur die Kehle ist hell, und mit über 40 cm Spannweite größer als jede Schwalbe. Der Schwanz ist kurz gegabelt, die Beine sind winzig. Vom Boden kann er kaum auffliegen; landen tut er nur am Brutplatz. Er gehört zu den Seglern, einer eigenen Vogelfamilie; die Ähnlichkeit mit den Schwalben beruht auf der gleichen Lebensweise.

Mauersegler fressen ausschließlich Insekten und Spinnen, die sie im Flug fangen, oft hoch über dem Boden, und schlafen sogar im Flug. Ursprünglich brüteten sie in Felsen und Baumhöhlen, heute vor allem in Hohlräumen hoher Gebäude in Städten. Sie sind nur kurz bei uns, etwa von Anfang Mai bis Anfang August, und ziehen dann nach Afrika südlich der Sahara. Durch ihre schrillen Rufe beim Jagen in Trupps um Hausdächer fallen sie im Sommer auf.

Verwandte Begriffe

Mehr aus Wildbiologie

Alle 482 Begriffe
Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion