Lexikon

Maul- und Klauenseuche

Wildkrankheiten · auch MKS

Die Maul- und Klauenseuche ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung der Klauentiere, also von Rind, Schwein, Schaf und Ziege sowie vom Schalenwild.

Erreger ist ein Aphthovirus. Es verbreitet sich über direkten Kontakt, Speichel und andere Ausscheidungen, über die Luft sowie über Menschen, Fahrzeuge, Futter und Fleischwaren, und es hält sich lange im Boden. Erkrankte Tiere fiebern und bekommen Blasen an Maul, Zunge und Lippen, an den Klauen und am Gesäuge. Sie speicheln stark, schmatzen und lahmen; erwachsene Tiere überleben meist, Jungtiere können sterben.

Empfänglich sind Reh-, Rot-, Dam-, Gams-, Muffel- und Schwarzwild, nicht aber Hase, Kaninchen, Fuchs oder Dachs. Beim Wild tritt die Seuche selten auf, sie gilt aber als eine der wirtschaftlich folgenschwersten Tierseuchen. Im Januar 2025 wurde sie bei Wasserbüffeln in Brandenburg erstmals seit 1988 wieder in Deutschland festgestellt und rasch eingedämmt. Für den Menschen ist sie praktisch ohne Bedeutung. Schon der Verdacht ist meldepflichtig.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion