Besenginster
Der Besenginster ist ein heimischer Strauch mit grünen, rutenförmigen Zweigen und goldgelben Schmetterlingsblüten, der auf sauren Sandböden wächst.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungSeine kantigen, grünen Ruten übernehmen einen großen Teil der Photosynthese, denn die kleinen, teils dreizähligen Blätter fallen früh ab. Im Mai und Juni blüht er leuchtend gelb. Danach reifen schwarze, am Rand behaarte Hülsen, die bei Trockenheit hörbar aufplatzen und die Samen fortschleudern.
Als Schmetterlingsblütler bindet er Luftstickstoff. Er besiedelt sonnige, kalkarme Sand- und Silikatböden, Heiden, Waldränder, Böschungen und Kahlschläge, leidet aber in strengen Wintern. Die ganze Pflanze enthält giftige Alkaloide.
Für das Schalenwild sind die grünen Triebe eine natürliche Winteräsung. Auf trockenen, mageren Flächen wie Kiesgruben eignet sich Ginster gut für Pflanzungen, die Äsung bieten.