Lexikon

Besenginster

Wald und Feld · auch Ginster, Besenpfriem

Der Besenginster ist ein heimischer Strauch mit grünen, rutenförmigen Zweigen und goldgelben Schmetterlingsblüten, der auf sauren Sandböden wächst.

Blühender Zweig eines Besenginsters mit grünen Ruten, wenigen kleinen Blättchen und vielen goldgelben SchmetterlingsblütenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Blühender Besenginster · KI-generierte Illustration

Seine kantigen, grünen Ruten übernehmen einen großen Teil der Photosynthese, denn die kleinen, teils dreizähligen Blätter fallen früh ab. Im Mai und Juni blüht er leuchtend gelb. Danach reifen schwarze, am Rand behaarte Hülsen, die bei Trockenheit hörbar aufplatzen und die Samen fortschleudern.

Als Schmetterlingsblütler bindet er Luftstickstoff. Er besiedelt sonnige, kalkarme Sand- und Silikatböden, Heiden, Waldränder, Böschungen und Kahlschläge, leidet aber in strengen Wintern. Die ganze Pflanze enthält giftige Alkaloide.

Für das Schalenwild sind die grünen Triebe eine natürliche Winteräsung. Auf trockenen, mageren Flächen wie Kiesgruben eignet sich Ginster gut für Pflanzungen, die Äsung bieten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion