Jagdlexikon

Drahtschmiele

Wald und Feld · auch Draht-Schmiele, Schlängelschmiele, Avenella flexuosa

Die Drahtschmiele ist ein horstbildendes Süßgras stark saurer, magerer Wald- und Heideböden mit borstenförmig dünnen Blättern und feinen, glänzenden Rispen.

Blühende Drahtschmiele · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Drahtschmiele · KI-generierte Illustration

Sie wird 30 bis 50, selten bis 70 Zentimeter hoch und wurzelt bis einen Meter tief. Die Blätter sind fast fadenförmig eingerollt und fühlen sich drahtig an, daher der Name. Im Juni und Juli erscheinen lockere Rispen mit geschlängelten, haarfeinen Ästchen und kleinen, silbrig glänzenden Ährchen, deren Grannen geknickt sind. An sonnigen Stellen ist die ganze Pflanze rötlich überlaufen.

Die Drahtschmiele zeigt stark saure, nährstoffarme Böden an, oft mit Rohhumus, wie sie unter Kiefern und Fichten und auf Heiden vorkommen. Zusammen mit Besenheide und Wacholder kennzeichnet sie die Zwergstrauch- und Wacholderheiden. Im Schatten kümmert sie, auf Waldschlägen kommt sie zur Blüte und nach Kahlschlägen breitet sie sich oft massenhaft aus. Als Futtergras ist sie von geringem Wert.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion