Haubenlerche
Die Haubenlerche ist eine sandbraune Lerche mit langer, spitzer Federhaube, die auf kargen, offenen Flächen am Rand von Siedlungen lebt.
Anders als bei der Feldlerche ist die spitze Haube fast immer zu sehen. Der Schwanz ist kürzer und hat keine weißen, sondern hellbraune Kanten; im Flug fallen die rostfarbenen Unterflügel auf. Sie lebt das ganze Jahr im Brutgebiet und braucht vegetationsarme, trockene Flächen: Bahn- und Industriegelände, Brachen, Neubaugebiete, Parkplätze und Ränder von Äckern. Das Nest liegt am Boden. Sie frisst Samen und Insekten.
In Deutschland ist sie sehr selten geworden, weil offene, ungestörte Rohböden verschwinden, Flächen versiegelt oder rasch begrünt werden. Nach der Bundesartenschutzverordnung ist sie streng geschützt. In Nadelwäldern kommt sie nicht vor.
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Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungBodenbrüter
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- StandvogelStandvögel sind Vogelarten, die das ganze Jahr über in ihrem Brutgebiet bleiben und dort auch überwintern.
- Streng geschützte ArtStreng geschützte Arten haben den höchsten Schutzstatus des Bundesnaturschutzgesetzes; dazu gehören etwa Luchs, Fischotter, Kranich und alle heimischen Greifvögel.
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