Jagdlexikon

Gelbbauchunke

Wildbiologie · auch Bombina variegata

Die Gelbbauchunke ist ein kleiner, warziger Froschlurch mit lehmbraunem Rücken und gelb-schwarz gemustertem Bauch, der in Pfützen und Fahrspuren laicht.

Gelbbauchunke im Unkenreflex · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Gelbbauchunke im Unkenreflex · KI-generierte Illustration

Sie wird nur rund vier bis fünf Zentimeter lang. Die Oberseite ist erdfarben und gut getarnt, der Bauch gelb mit grauschwarzen Flecken; jedes Tier hat ein eigenes Muster. Die Pupille ist herzförmig. Bei Gefahr biegt sie den Körper hohl und hebt die Gliedmaßen, sodass die gelbe Warnfarbe sichtbar wird. Die Rotbauchunke im Nordosten Deutschlands hat einen orangeroten Bauch mit weißen Punkten.

Ursprünglich lebte sie in Flussauen, deren Hochwasser immer neue Tümpel schufen. Heute laicht sie vor allem in Kies- und Tongruben, Steinbrüchen, auf Truppenübungsplätzen und in wassergefüllten Fahrspuren von Rückegassen und Waldwegen. Diese Kleinstgewässer sind flach, besonnt, fischfrei und trocknen manchmal aus. Gelaicht wird von Mai bis Juli, meist nach Regen. Die Gelbbauchunke steht in Anhang IV der FFH-Richtlinie und ist streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion