Hege · Jägersprache

Drückjagdbock

auch: Bockleiter, Drückjagdstand

Ein Drückjagdbock, auch Bockleiter genannt, ist ein niedriger, meist mobiler Hochsitz von etwa zwei bis drei Metern Höhe, der bei Drück- und Treibjagden als Schützenstand dient.

Was ist ein „Drückjagdbock“?

Der Drückjagdbock gehört zu den jagdlichen Einrichtungen. Anders als die geschlossene Kanzel, die dauerhaft für den Ansitz bei jedem Wetter gebaut wird, ist er auf kurzfristige Einsätze bei Bewegungsjagden zugeschnitten. Er erhebt den Schützen nur leicht über den Boden, meist auf zwei bis drei Meter. Das genügt, um über Bodenbewuchs hinweg einen besseren Überblick zu bekommen. Weil er in der Regel beweglich ist, lässt er sich je nach Jagd neu platzieren, auch auf Wiesen und anderen freien Flächen.

Sicherheit und Pflichten

Jagdliche Einrichtungen müssen solide gebaut und regelmäßig gewartet werden. Für Nordrhein-Westfalen nennt der Stoff ausdrücklich die Verkehrssicherungspflicht: Der Jagdausübungsberechtigte haftet für Schäden, die ein unsicherer Hochsitz verursacht. Deshalb sind Sichtkontrollen auf Fäulnis, Risse und gelockerte Schrauben vorgesehen, und Leitern sollen gegen unbefugtes Besteigen, etwa durch Kinder, gesichert werden. Auch beim Standort ist auf Abstand zu Grundstücksgrenzen und Bebauung zu achten.

Verhalten auf dem Stand

Der Schütze bleibt während der gesamten Jagd auf dem ihm zugewiesenen Drückjagdstand. Zieht Wild vorbei, ohne dass ein sicherer Schuss möglich ist, bewahrt er Ruhe und wechselt den Platz nicht.

„Drückjagdbock“ in der Jägerprüfung

Zwei unterschiedliche Fragen im Bestand erwähnen den Drückjagdbock. In einer soll er als eine der gebräuchlichen jagdlichen Einrichtungen neben Ansitzleiter, offener und geschlossener Kanzel sowie Schirm genannt werden. Die andere prüft, wie man sich auf einem zugewiesenen Stand verhält, wenn Sicherheitsgründe den Schuss verbieten.

Häufige Fragen zu „Drückjagdbock“

Wie hoch ist ein Drückjagdbock?

Er ist mit etwa zwei bis drei Metern deutlich niedriger als eine Kanzel. Diese Höhe genügt für die Übersicht bei Bewegungsjagden.

Wofür wird ein Drückjagdbock verwendet?

Als Schützenstand bei Drück- und Treibjagden. Weil er meist mobil ist, kann er für jede Jagd an passender Stelle aufgestellt werden.

Was tun, wenn vom Drückjagdstand kein sicherer Schuss möglich ist?

Ruhig bleiben und den zugewiesenen Stand nicht verlassen. Auf das vorbeiziehende Wild wird dann nicht geschossen.

„Drückjagdbock“ kommt in 2 Prüfungsfragen vor

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand: 27.09.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung auf Grundlage unserer eigenen Wissensartikel verfasst und automatisiert gegen diese Quellen geprüft. Er ersetzt nicht die für dein Bundesland geltenden Vorschriften. KI-Transparenz · Redaktion

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