Lexikon

Verbissschutz

Hege

Verbissschutz umfasst Maßnahmen, die junge Forstpflanzen davor bewahren, dass Wild ihre Knospen und Triebe abäst.

Kniehohe junge Weißtanne mit einem Büschel Schafwolle um die Knospen der TriebspitzeMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Schafwolle als Verbissschutz · KI-generierte Illustration

Am sichersten ist ein Zaun um die ganze Fläche. Einzelne Pflanzen schützen Wuchshüllen, Drahthosen oder Drahtkegel. An der Triebspitze helfen Schafwolle, Manschetten oder Streichmittel mit abstoßendem Geschmack; Streichmittel müssen besonders nach Regen erneuert werden. Entscheidend ist der Leittrieb: Wird er immer wieder verbissen, kommt der Baum kaum in die Höhe.

Ein Zaun kann fallen, sobald die Endknospen der zu schützenden Baumarten für das Wild nicht mehr erreichbar sind. Technische Mittel ersetzen keine angepasste Wilddichte; wo sie stimmt, wächst die Verjüngung auch ohne Schutz auf. Bessere Äsung im Revier mindert den Verbissdruck zusätzlich.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion