Stöberjagd
Die Stöberjagd ist eine Bewegungsjagd, bei der stöbernde Hunde das Wild selbstständig in dichter Deckung aufspüren und mit Laut in Bewegung bringen.
Anders als bei der Drückjagd übernehmen vor allem die Hunde die Arbeit; Treiber sind oft nur wenige oder gar keine dabei. Eingesetzt werden Stöberhunde wie der Deutsche Wachtelhund oder Spaniel, außerdem Terrier, Teckel und Bracken. Die Hunde sollen spur- oder fährtenlaut jagen, damit die Schützen hören, woher das Wild kommt.
Die Schützen stehen auf festen Ständen an den Wechseln. Gejagt wird vor allem im Wald auf Schalenwild, besonders auf Schwarzwild. Die Brackenjagd, bei der Bracken Hase oder Fuchs über weite Strecken laut verfolgen, ist nach Bundesrecht erst auf Flächen ab 1.000 Hektar erlaubt (§ 19 BJagdG).