Lexikon

Haselmaus

Wildbiologie · auch Muscardinus avellanarius

Die Haselmaus ist der kleinste heimische Bilch, ein streng geschütztes, orangebraunes Nagetier der Hecken und Waldränder, das rund sieben Monate Winterschlaf hält.

Haselmaus auf einem kurzen Zweig mit orangebraunem Fell, großen schwarzen Augen und buschigem, behaartem SchwanzMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Haselmaus · KI-generierte Illustration

Trotz ihres Namens ist sie keine Maus, sondern gehört wie der Siebenschläfer zu den Schläfern. Sie hat große schwarze Augen und einen behaarten, buschigen Schwanz. Nachts klettert sie geschickt durch Sträucher und frisst Knospen, Blüten, Beeren, Insekten und im Herbst vor allem Haselnüsse.

Im Sommer baut sie kugelige Nester aus Gras, Blättern und Rinde in Hecken und Gebüsch, den Winter verschläft sie meist am Boden in der Laubstreu. Angenagte Haselnüsse mit einem glatt gerandeten, runden Loch verraten ihr Vorkommen. Wo sie lebt, muss bei Rodungen, Heckenpflege und Bauvorhaben Rücksicht auf sie genommen werden.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion