Jagdlexikon

Signalkrebs

Wildbiologie · auch Pacifastacus leniusculus

Der Signalkrebs ist ein aus Nordamerika eingeschleppter Flusskrebs, der die Krebspest überträgt und heimische Krebse verdrängt.

Signalkrebs · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Signalkrebs · KI-generierte Illustration

Namengebend ist ein weißer bis türkisfarbener Fleck am Scherengelenk, der beim Öffnen der Schere gut sichtbar wird, aber gelegentlich fehlt. Anders als der Edelkrebs hat er einen glatten Panzer ohne Dornen hinter der Nackenfurche. Die rote Scherenunterseite und die Größe von bis zu rund 18 Zentimetern teilt er mit dem Edelkrebs, sie taugen deshalb nicht zur Unterscheidung.

Er wurde ab den 1960er-Jahren in Europa zur Fischerei eingesetzt und hat sich in vielen Gewässern ausgebreitet. Er wächst schneller, vermehrt sich stärker und ist aggressiver als die heimischen Arten. Den Erreger der Krebspest trägt er, ohne selbst zu erkranken, und gibt ihn an Edel- und Steinkrebse weiter. Die EU führt ihn seit 2016 auf ihrer Liste invasiver Arten von unionsweiter Bedeutung.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion