Lexikon

Bett

Wildbiologie · Jägersprache

Bett heißt in der Jägersprache die Stelle, an der sich Reh- oder Rotwild zum Ruhen niedergetan hat.

Ein Rehbett ist eine flache, ovale Mulde in Gras, Laub oder Schnee; meist hat das Reh sie vorher mit den Vorderläufen freigescharrt. Frische Betten mit Haaren und Losung daneben verraten, dass Wild im Revier steht und wo es seinen Einstand hat.

Hat sich ein krankgeschossenes Stück auf der Flucht niedergetan, spricht man vom Wundbett; Schweiß und Haare darin helfen bei der Nachsuche. Für das Ruhelager anderer Wildarten gibt es eigene Wörter: Der Hase sitzt in der Sasse, Sauen liegen im Kessel.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion