Lexikon

Borreliose

Wildkrankheiten · auch Lyme-Borreliose

Die Borreliose, genauer Lyme-Borreliose, ist eine von Zecken übertragene bakterielle Infektion, die Menschen und Hunde befallen kann.

Erreger sind schraubenförmige Bakterien aus der Gruppe Borrelia burgdorferi. Sie leben im Darm der Zecke und gelangen meist erst nach mehreren Stunden Saugzeit in die Wunde; je früher eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Risiko. Als Reservoir dienen vor allem Mäuse und Vögel. Anders als die FSME wird die Borreliose von einem Bakterium und nicht von einem Virus verursacht.

Beim Menschen zeigt sich oft Tage bis Wochen nach dem Stich eine sich ringförmig ausbreitende Rötung um die Einstichstelle, die Wanderröte. Unbehandelt kann die Krankheit später Gelenke, Nerven oder das Herz befallen. Sie lässt sich mit Antibiotika behandeln, deshalb ist bei Wanderröte oder grippeähnlichen Beschwerden nach einem Zeckenstich ein Arztbesuch ratsam. Auch Hunde können erkranken; für sie gibt es eine Impfung, für Menschen ist bislang kein Impfstoff zugelassen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion