Lexikon

Abwerfen

Wildbiologie · Jägersprache

Abwerfen nennt der Jäger das jährliche Abstoßen von Geweih oder Gehörn, deren Stangen sich dabei samt Rose vom Rosenstock lösen.

Auslöser ist der sinkende Spiegel des männlichen Hormons nach der Brunft: Am Übergang zum Rosenstock wird Knochen abgebaut, bis die Stange abfällt. Zurück bleibt eine frische, kurz blutende Fläche, die rasch vom Bast überwachsen wird; dann beginnt die Neubildung.

Die Zeiten sind je nach Art verschieden: Der Rehbock wirft im Oktober bis Dezember ab, der Rothirsch meist im Februar und März, Dam- und Sikahirsch im April und Mai. Ältere Stücke werfen in der Regel früher ab als junge. Beim Rothirsch liegen zwischen Abwurf und Fegen des neuen Geweihs etwa fünf Monate. Ein Perückenbock wirft gar nicht mehr ab.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion