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Lexikon
Wildbiologie · Jägersprache·Hohe Prüfungsrelevanz

Spiegel

Heller, auffälliger Fleck am Hinterteil des Schalenwildes, dient der Artgenossen-Erkennung.

Der Spiegel ist der helle, kontrastierende Fleck am Hinterteil (Weidloch-Bereich) von Schalenwild. Er dient der optischen Kommunikation und der Feindwarnung. Beim Rehwild ist der Spiegel im Winter weiß und herzförmig.

Definition

Der Spiegel ist der helle, auffällige Bereich am Hinterteil des Schalenwildes. Er besteht aus hellem Haar rund um das Weidloch (After) und die Wedel-/Blumenunterseite. Der Spiegel dient der innerartlichen Kommunikation: Beim Flüchten wird er aufgespreizt und signalisiert Artgenossen Gefahr.

Artspezifische Unterschiede

Rehwild: herzförmiger, weißer Spiegel (Winter), Ricke etwas nierenförmiger als Rehbock. Rotwild: gelblich-weißer Spiegel, von dunkler Linie eingefasst. Damwild: weißer Spiegel mit schwarzer Umrandung auf dem Wedel. Der Spiegel hilft bei der Wildartbestimmung und Geschlechtsunterscheidung.

Relevante Wildarten

Rehwild·Rotwild·Damwild