Zwergfledermaus
Die Zwergfledermaus ist eine der kleinsten und die häufigste Fledermaus Deutschlands, die vor allem Spalten an Gebäuden bewohnt.
Sie wiegt nur etwa 3,5 bis 8 Gramm, hat rund 18 bis 24 Zentimeter Spannweite und ein dunkelbraunes Fell mit kleinen, dreieckigen Ohren. Ihre Quartiere liegen hinter Fassadenverkleidungen, in Rollladenkästen, unter Dachziegeln und in Mauerspalten; die Wochenstuben wechseln oft den Ort. Sehr ähnlich ist die erst spät als eigene Art erkannte Mückenfledermaus.
Sie jagt in wendigem Flug Mücken und andere kleine Insekten an Waldrändern, Hecken, Straßenlaternen und über Gewässern. Den Winter verbringt sie in Spalten von Gebäuden, Felsen, Kellern und Stollen. Wie alle Fledermäuse ist sie nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.
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- KulturfolgerKulturfolger sind Tierarten, die sich der vom Menschen geprägten Landschaft anpassen und ihm bis in Dörfer und Städte folgen.
- Streng geschützte ArtStreng geschützte Arten haben den höchsten Schutzstatus des Bundesnaturschutzgesetzes; dazu gehören etwa Luchs, Fischotter, Kranich und alle heimischen Greifvögel.
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