Lexikon

Fledermäuse

Wildbiologie

Fledermäuse sind nachtaktive, fliegende Säugetiere, die sich mit Ultraschall orientieren, Insekten jagen und in Deutschland alle streng geschützt sind.

Großes Mausohr im Flug mit ausgebreiteten Flügeln, großen Ohren und der zwischen den Fingern gespannten FlughautMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Großes Mausohr im Flug · KI-generierte Illustration

In Deutschland leben rund 25 Arten, von der winzigen Zwergfledermaus bis zum Großen Abendsegler und zum Großen Mausohr. Sie stoßen Ultraschallrufe aus und orten Beute und Hindernisse an deren Echo; eine Zwergfledermaus kann in einer Nacht rund 2.000 Mücken fressen. Die Weibchen bekommen meist nur ein Junges im Jahr und ziehen es im Sommer in Gruppen auf, den Wochenstuben.

Tagsüber hängen Fledermäuse in Baumhöhlen, Spalten, Dachstühlen und Felshöhlen. Den Winter verbringen sie im Winterschlaf in frostfreien Höhlen, Stollen und Kellern; Störungen können tödlich sein, weil jedes Aufwachen Fettreserven kostet. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz dürfen Höhlen, Stollen, Erdkeller und ähnliche Räume, die Fledermäusen als Winterquartier dienen, vom 1. Oktober bis zum 31. März grundsätzlich nicht aufgesucht werden. Fledermäuse können Tollwutviren übertragen, verletzte oder tote Tiere fasst man nur mit Handschuhen an.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion