Lexikon

Wildursprungsschein

Jagdpraxis

Ein Wildursprungsschein ist ein Begleitpapier, das Herkunft und Erlegung eines Stückes Wild festhält und es bis zur Untersuchung oder Abgabe begleitet.

Darauf stehen etwa Wildart, Jagdbezirk und Erlegeort, Erlegedatum, der Jäger und die Nummer der Wildmarke, mit der das Stück gekennzeichnet ist. Je nach Vordruck kommen Angaben wie Geschlecht, Gewicht, geschätztes Alter oder beim Aufbrechen beobachtete Auffälligkeiten hinzu. So lässt sich jedes Stück bis ins Revier zurückverfolgen.

Bundesweit legt die Tier-LMHV ein Muster für Wildschwein und Dachs fest, wenn der Jäger die Trichinenprobe selbst entnimmt: Mit dem Schein meldet er das Stück zur Untersuchung an, und die Untersuchungsstelle trägt das Ergebnis oder den Zeitpunkt der Freigabe ein. Vorher darf das Fleisch weder verwendet noch abgegeben werden. Einige Länder verlangen darüber hinaus eigene Wildursprungsscheine, etwa zur Überwachung des Wildhandels. Mancherorts heißt so auch die Erklärung, mit der die kundige Person bestätigt, dass ein Stück unbedenklich ist.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion