Lexikon

Kranich

Wildbiologie · auch Grus grus

Der Kranich ist ein großer, grauer und hochbeiniger Vogel der Moore und Feuchtgebiete, der mit lauten Trompetenrufen in Keilen und Ketten zieht.

Kranich in Seitenansicht mit grauem Gefieder, schwarz-weißem Kopf- und Halsmuster, rotem Scheitel und buschiger SchleppeMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Kranich, Altvogel · KI-generierte Illustration

Systematisch gehört er zu den Kranichvögeln, nicht zu den Schreitvögeln wie Reiher und Störche. Er steht über einen Meter hoch und hat eine Flügelspannweite von über 2 m. Das Gefieder ist grau, Kopf und Hals zeigen ein schwarz-weißes Muster mit rotem Fleck am Scheitel. Die verlängerten inneren Armschwingen hängen wie ein buschiger Schwanz über das Hinterteil. Er fliegt mit gestrecktem Hals und gestreckten Ständern; daran unterscheidet man ihn vom Graureiher.

Kraniche leben in Einehe und brüten in Mooren, Bruchwäldern und an verlandenden Gewässern, meist mit zwei Eiern. Bekannt sind ihre Balztänze. Im Herbst und Frühjahr rasten Zehntausende auf traditionellen Plätzen, etwa an der Ostseeküste, und fressen auf Äckern Getreide und Mais. Das Bundesjagdgesetz führt den Kranich nicht als Wild; nach Naturschutzrecht ist er streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion