Lexikon

Weidloch

Wildbiologie · Jägersprache · auch Waidloch

Weidloch heißt in der Jägersprache der After des Haarwildes, etwa bei Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase und Fuchs; auch beim Hund ist das Wort üblich.

Beim Rehwild liegt es in der Mitte des Spiegels, des hellen Flecks am Hinterteil. Ist der Spiegel mit Losung verschmiert, kann das auf Durchfall durch Kokzidien oder Magen-Darm-Würmer hindeuten. Beim Aufbrechen wird das Weidloch ringförmig umschnitten, damit sich der Enddarm lösen, abbinden und mit dem Gescheide herausnehmen lässt; Jäger nennen das Ringeln.

Feldhasen und Wildkaninchen nehmen weichen Blinddarmkot direkt am Weidloch wieder auf und verdauen ihn ein zweites Mal.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion