Wasserfreude
Wasserfreude nennt man die angewölfte Bereitschaft eines Jagdhundes, ohne Zögern ins Wasser zu gehen und ausdauernd zu schwimmen.
Ein wasserfreudiger Hund nimmt auch tiefes, kaltes Wasser und dichtes Schilf an, sucht dort beharrlich und kommt mit gebrachtem Wild zurück. Die Wasserfreude ist Voraussetzung für jede Wasserarbeit, etwa für das Bringen erlegter Enten oder das Stöbern im Schilf. Ausbildung kann sie durch frühe, behutsame Gewöhnung fördern, erzwingen lässt sie sich nicht. Besonders ausgeprägt ist sie bei Retrievern, vielen Vorstehhunderassen, dem Deutschen Wachtelhund und den Spaniels.
Verwandte Begriffe
WasserarbeitWasserarbeit nennt man alle Arbeiten eines Jagdhundes im und am Wasser, vor allem das Suchen und Bringen von Enten aus Wasser und Schilf.ApportierenApportieren heißt, dass ein Hund Wild oder einen Gegenstand aufnimmt, ruhig zu seinem Führer trägt und es ihm auf Befehl ausgibt.Labrador RetrieverDer Labrador Retriever ist ein kurzhaariger britischer Apportierhund, der vor allem nach dem Schuss erlegtes Niederwild und Wasserwild sucht und bringt.Deutscher WachtelhundDer Deutsche Wachtelhund ist die einzige deutsche Stöberhunderasse, ein langhaariger Jagdgebrauchshund für dichte Deckung, vor allem im Wald und am Wasser.StöbernStöbern nennt man die freie, selbstständige Suche eines Jagdhundes in dichter Deckung, bei der er Wild aufspürt und laut jagend aus der Deckung bringt.