Lexikon

Wasserfreude

Jagdhunde · auch Wasserfreudigkeit

Wasserfreude nennt man die angewölfte Bereitschaft eines Jagdhundes, ohne Zögern ins Wasser zu gehen und ausdauernd zu schwimmen.

Ein wasserfreudiger Hund nimmt auch tiefes, kaltes Wasser und dichtes Schilf an, sucht dort beharrlich und kommt mit gebrachtem Wild zurück. Die Wasserfreude ist Voraussetzung für jede Wasserarbeit, etwa für das Bringen erlegter Enten oder das Stöbern im Schilf. Ausbildung kann sie durch frühe, behutsame Gewöhnung fördern, erzwingen lässt sie sich nicht. Besonders ausgeprägt ist sie bei Retrievern, vielen Vorstehhunderassen, dem Deutschen Wachtelhund und den Spaniels.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion