Lexikon

Wärmebildkamera

Jagdpraxis · auch Wärmebildgerät, Thermalkamera

Eine Wärmebildkamera macht die Wärmestrahlung von Körpern sichtbar und zeigt so warme Tiere auch in völliger Dunkelheit.

Handliches Wärmebild-Monokular mit Objektiv, Tasten und Okular mit GummimuschelMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Wärmebild-Beobachtungsgerät · KI-generierte Illustration

Anders als ein Restlichtverstärker braucht sie kein Licht, sie misst Temperaturunterschiede. Jäger nutzen handliche Wärmebildgeräte, um nachts Wild zu entdecken, etwa Sauen auf Feldern, und um nach dem Schuss ein verendetes Stück zu finden. Bei der Kitzrettung suchen Drohnen mit Wärmebildkamera Wiesen vor der Mahd nach Rehkitzen ab. Durch Glasscheiben sieht sie nicht hindurch, und feine Merkmale wie Gesäuge oder Pinsel sind oft schwer zu erkennen; sicheres Ansprechen verlangt deshalb besondere Sorgfalt.

Zur Beobachtung darf jeder ein Wärmebildgerät verwenden. Für Geräte an der Waffe gelten strenge Grenzen: Wärmebild-Zielfernrohre sind als Nachtzielgeräte nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände. Vorsatz- und Aufsatzgeräte dürfen Inhaber eines Jagdscheins für jagdliche Zwecke besitzen, beim Erlegen von Wild aber nur dort einsetzen, wo das Landesrecht es zulässt, vor allem bei Schwarzwild, teils auch bei Raubwild wie Waschbär und Marderhund.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion