Jagdlexikon

Edelkrebs

Wildbiologie · auch Europäischer Flusskrebs, Astacus astacus

Der Edelkrebs ist der größte heimische Flusskrebs; er ist durch die von amerikanischen Krebsen übertragene Krebspest sehr selten geworden.

Edelkrebs · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Edelkrebs · KI-generierte Illustration

Er wird bis rund 18 Zentimeter lang, ist dunkelbraun bis olivbraun und hat große, kräftige Scheren mit rötlicher Unterseite und rotem Scherengelenk. Hinter der Nackenfurche trägt der Panzer kleine Dornen. Der Edelkrebs lebt in sauberen Bächen, Flüssen und Seen, ist nachts aktiv und versteckt sich tagsüber unter Steinen, Wurzeln oder in selbst gegrabenen Höhlen. Er frisst Pflanzen, Kleintiere und Aas. Nach der Paarung im Herbst trägt das Weibchen die Eier bis zum Frühsommer unter dem Hinterleib.

Die Krebspest, eine Pilzkrankheit, tötet ganze Bestände innerhalb weniger Wochen; eingeschleppte Arten wie der Signalkrebs tragen den Erreger, ohne selbst zu erkranken. Der Edelkrebs ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders und streng geschützt. Zu seinen Feinden zählen Fischotter, Mink und Waschbär.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion