Lexikon

Mink

Wildbiologie · auch Amerikanischer Nerz

Der Mink oder Amerikanische Nerz ist ein aus Nordamerika stammender, etwa iltisgroßer Marderartiger, der an Gewässern lebt und aus Pelztierfarmen verwilderte.

Mink in Seitenansicht mit glänzend schwarzbraunem Fell, dunklem Gesicht ohne Maske und kleinem weißem KinnfleckMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Mink · KI-generierte Illustration

Sein dichtes Fell ist glänzend dunkelbraun bis fast schwarz, meist mit einem kleinen weißen Fleck an Kinn und Unterlippe. Er hat einen langgestreckten Körper, kurze Läufe und eine buschige Rute; einen weißen Winterbalg trägt er nicht. Vom Iltis unterscheidet ihn das einfarbig dunkle Gesicht ohne helle Maske. Beim seltenen Europäischen Nerz reicht das Weiß meist auch auf die Oberlippe.

Der Mink lebt an Ufern von Seen und Flüssen und in Bruchwäldern und jagt im Wasser wie an Land. Er erbeutet Kleinnager bis Bisamgröße, Fische, Krebse, Amphibien, Vögel und deren Gelege und kann Wasservögeln und Bodenbrütern erheblich schaden. Er ist nicht besonders geschützt und unterliegt in vielen Ländern dem Jagdrecht. Die EU hat ihn 2025 in ihre Liste invasiver Arten aufgenommen; die Listung gilt ab August 2027.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion