Lexikon

Schlagen

Wildbiologie · Jägersprache

Vom Schlagen spricht man, wenn ein Hirsch oder Rehbock mit dem verfegten Geweih oder Gehörn heftig gegen junge Bäume und Sträucher schlägt.

Anders als beim Fegen geht es nicht mehr um den Bast. Das Schlagen dient der Markierung und dem Imponieren gegenüber Rivalen, beim Rothirsch vor allem vor und in der Brunft, beim Rehbock im Territorium vom Frühjahr bis in den Sommer. An Schlagstellen sind Zweige geknickt und die Rinde verletzt; solche Schlagschäden können junge Bäume zum Absterben bringen.

Auch der Damhirsch hinterlässt in der Brunft Schlagstellen an jungen Bäumen und Ästen. Bei Greifvögeln und Eulen bedeutet schlagen dagegen, Beute mit den Fängen zu greifen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion