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Lexikon
Wildbiologie · Jägersprache·Hohe Prüfungsrelevanz

Balz

Paarungsspiel und Paarungszeit bei Federwild, insbesondere bei Raufußhühnern.

Die Balz ist das arttypische Paarungsverhalten bei Federwild. Besonders eindrucksvoll ist die Balz bei Auerwild, Birkwild und Schnepfen. Die Balz umfasst Lautäußerungen, Imponiergehabe und rituelle Kämpfe.

Definition

Die Balz bezeichnet das arttypische Paarungsverhalten bei Vögeln (Federwild). Sie umfasst Balzgesänge, Schauflüge, Imponiergehabe und rituelle Kämpfe zwischen Rivalen. Die Balzzeit variiert je nach Art, liegt aber meist im Frühjahr (März–Mai).

Bekannte Balzformen

Auerwild: Bodenbalz und Baumbalz mit charakteristischem Balzgesang (Knappen, Triller, Schleifen, Wetzen). Birkwild: Gemeinschaftliche Balz am Balzplatz mit Kullern und Fauchen. Waldschnepfe: Balzflug (Schnepfenstrich) in der Dämmerung mit Puitzen und Quorren.