Jagdlexikon

Alpenschneehuhn

Wildbiologie · auch Lagopus muta

Das Alpenschneehuhn ist ein kleines Raufußhuhn des Hochgebirges, das oberhalb der Baumgrenze lebt und im Winter fast ganz weiß gefiedert ist.

Alpenschneehahn im Winterkleid · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Alpenschneehahn im Winterkleid · KI-generierte Illustration

In Deutschland kommt es nur in den Alpen vor, wo es meist oberhalb von etwa 1.800 Metern lebt. Es ist etwa so groß wie eine Taube und wiegt rund 400 bis 600 g. Im Sommer ist das Gefieder graubraun gesprenkelt und tarnt auf Fels und Geröll; Bauch und große Teile der Schwingen bleiben weiß, sodass es im Flug zu jeder Jahreszeit weiße Flügel zeigt. Im Frühjahr und Herbst trägt es scheckige Übergangskleider. Die Schwanzfedern sind auch im Winter schwarz, Ständer und Zehen dicht befiedert.

Der Hahn hat einen schwarzen Zügelstreif vom Schnabel bis über das Auge, der der Henne fehlt, und rote Hautwülste über den Augen, die Rosen. Hahn und Henne leben meist in Einehe. Sie äsen Knospen, Triebe, Blätter und Beeren von Zwergsträuchern wie Zwergweide und Alpenrose; die Küken brauchen in den ersten Wochen Insekten. Im Winter übernachten Alpenschneehühner in selbst gegrabenen Schneehöhlen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion