Mitschwingen
Mitschwingen nennt man die Schießtechnik, bei der die Waffe dem flüchtenden oder fliegenden Wild folgt und der Schuss ohne Anhalten aus der Bewegung bricht.
Beim Flintenschuss fixiert der Schütze das Wild mit den Augen, nicht das Korn, und zieht die Flinte flüssig in die Schulter. Die Mündung folgt dem Wild und schwingt um das nötige Vorhaltemaß an ihm vorbei; im Schwung wird abgedrückt. Danach schwingt die Flinte weiter.
Häufigster Fehler ist das Anhalten im Moment des Schusses: Dann geht die Garbe hinter das Wild. Auch mit der Büchse wird auf flüchtiges Wild mitgeschwungen. Üben lässt sich die Technik am besten auf dem Wurfscheibenstand.
Verwandte Begriffe
VorhaltenVorhalten heißt, beim Schuss auf bewegtes Wild vor das Stück zu zielen, damit Schrotgarbe oder Geschoss dort ankommen, wo das Wild dann ist.SchrotschussAls Schrotschuss bezeichnet man den Schuss mit einer Schrotpatrone aus der Flinte, bei dem eine Garbe vieler kleiner Kugeln das Ziel trifft.FlinteEine Flinte ist eine Langwaffe mit glattem Lauf, aus der vor allem Schrot verschossen wird, daneben auch Flintenlaufgeschosse.DrückjagdDie Drückjagd ist eine Bewegungsjagd vor allem auf Schalenwild, bei der wenige Treiber und Hunde das Wild ruhig aus seinen Einständen drücken.SchrotgarbeDie Schrotgarbe ist die Wolke aus Schrotkörnern, die sich nach dem Verlassen des Flintenlaufs kegelförmig ausbreitet.