Lexikon

Mäusebussard

Wildbiologie

Der Mäusebussard ist der häufigste Greifvogel Deutschlands, ein mittelgroßer Bussard mit breiten, runden Flügeln, der oft auf Pfählen sitzt und nach Mäusen späht.

Mäusebussard im Flug von unten mit hellem Brustband, dunklen Bugflecken, dunklem Flügelhinterrand und kurzem, gefächertem StoßMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Mäusebussard im Flug · KI-generierte Illustration

Seine Spannweite liegt bei etwa 1,10 bis 1,30 Metern. Die Färbung reicht von fast weiß bis dunkelbraun; viele Vögel tragen ein helles Band über der Brust, die Augen sind dunkelbraun. Im Flug wirkt er kompakt mit kurzem Hals, breiten Flügeln und kurzem, gefächertem Stoß; beim Kreisen hält er die Flügel leicht V-förmig. Sein Ruf ist ein klagendes hiäh.

Er jagt meist vom Ansitz auf Zaunpfahl, Mast oder Baum, seltener im Rüttelflug, und frisst vor allem Feldmäuse und andere Kleinsäuger, dazu Regenwürmer, Insekten, Amphibien und Aas. Er horstet auf Bäumen in Wäldern und Feldgehölzen; beide Eltern ziehen die Jungen auf. Verwechselt wird er mit Wespen- und Raufußbussard und mit dem Habicht, der helle Augen, kürzere Flügel und einen längeren Stoß hat.

Nach dem Bundesjagdgesetz gehört er als Greif zum Federwild; einzelne Länder führen ihn nicht als Wild. Er ist streng geschützt.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion