Lexikon

Brechen

Wildbiologie · Jägersprache

Brechen heißt in der Jägersprache das Aufwühlen des Bodens durch Schwarzwild, das mit dem Gebrech nach Nahrung sucht.

Sauen brechen nach Engerlingen, Würmern, Wurzeln und Knollen; die aufgewühlten Stellen heißen Gebräch. Im Wald lockert das Brechen den Boden und kann der natürlichen Verjüngung helfen. Auf Wiesen, Weiden und Äckern verursacht es dagegen erhebliche Wildschäden, im Herbst etwa auf Streuobstwiesen mit Fallobst und in den Grünstreifen von Weinbergen.

Nicht zu verwechseln ist das Wort mit dem Aufbrechen erlegten Wildes und mit dem Brechen eines Zweiges für einen Bruch.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion