Lexikon

Silage

Wald und Feld · auch Gärfutter, Silofutter

Silage ist Saftfutter aus Gras, Mais oder anderen Pflanzen, das durch Milchsäuregärung unter Luftabschluss haltbar gemacht wird.

Das Erntegut wird gehäckselt oder angewelkt, im Fahrsilo festgewalzt oder zu Rundballen gepresst und in Folie gewickelt. Ohne Luft vermehren sich Milchsäurebakterien, die entstehende Säure konserviert das Futter für viele Monate. Grassilage gelingt am besten aus angewelktem Gras; ist es zu nass oder mit Erde verschmutzt, verdirbt sie leicht. Verdorbene oder schimmelige Silage ist als Futter ungeeignet, weil sie Tiere krank machen kann.

In der Landwirtschaft hat Silage das Heu weitgehend verdrängt. Für das Niederwild hat das Folgen: Für Grassilage wird früher und öfter gemäht, oft schon im Mai, und dabei werden Gelege und Jungtiere häufiger ausgemäht. In der Winterfütterung von Rotwild wird Grassilage als Saftfutter eingesetzt; welche Futtermittel an Schalenwild gegeben werden dürfen, regeln die Länder unterschiedlich.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion